Europäische Melanchthon-Akademie Bretten in Zusammenarbeit mit dem Faust-Museum Knittlingen
Die Ausstellung bringt zwei Menschen ins Gespräch, die auf den ersten Blick wie „Antipoden“ wirken und sich doch nahe sind: Philipp Melanchthon und Johann Georg Faust! Sie waren Zeitgenossen aus nächster Nachbarschaft. Mit Sicherheit kannten sie sich. Sie hatten denselben Wissensdurst und einen ähnlichen Bildungshintergrund. Aber ob sie miteinander geredet haben? Die Urteile Philipp Melanchthons und Martin Luthers über Faust sind hart. Spätere Autoren haben ihn sogar zum Prototyp des Sünders gemacht. Aber was passiert, wenn wir die „Antipoden“ an einen Tisch setzen?
„Wir müssen reden“ ist ein Gemeinschaftsprojekt zweier sehr unterschiedlicher Museen: Melanchthonhaus und Faustmuseum. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt zweier sehr unterschiedlicher Kommunen: Bretten und Knittlingen. Und zwischen zwei gewachsenen Landstrichen: Baden und Württemberg. Kann das gut gehen?
„Wir müssen reden“ ist ein vom Land Baden-Württemberg für den „Innovationsfonds Kunst“ ausgewähltes Projekt und wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert. Zur Ausstellung gehören Vorträge, Workshops und eine Lichtinstallation.


